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Noch 58 Tage – Einblick Vocal-Coaching

Bisher haben wir nur über den Gesang durch die Chorproben geschrieben. Doch auch die Gesangssoli müssen geübt werden. Das Anleiten dieses Übens ist dieses Jahr insofern noch wichtiger als sonst, als dass unsere diesjährige Solistenbesetzung vor allem aus Musical-Neulingen besteht.

Herr B am Klavier – Eleganz pur.

Ein Glück haben wir mit dem Herrn A einen Stimmprofi in unserem Team. Seit der ersten Produktion der LLGMC sorgt er beim Solo-Gesang für den letzten Schliff. Mit einfachen Tipps wie “Wirf mal den Stuhl da durch den Raum!” oder “Stell Dir vor, Du hättest einen Helm auf!” gab er dem einen oder anderen von uns schon sehr amüsante, aber auch sehr hilfreiche Coachingstunden. Wenn dann noch der Herr B am Klavier sitzt und hier und da mal Kommentare wie “Das war jetzt aber nur Sparflamme!” oder “Mimimi mal nicht so rum, hau halt raus!” einstreut, entsteht die lockere und konstruktive Atmosphäre, die einem als Neuling die Scheu vor’m solistischen Singen nimmt.

Der Nachwuchs beim Gruppen-Coaching. Und aus der einstigen Schülerin ist inzwischen eine Lehrerin geworden: Frau S.

Ohne das Vocal-Coaching beim Herrn A hätte Marijan wohl so manchen Rhythmus nicht auf die Kette bekommen, würde ich heute noch alles über dem g’ in Klein-Mädchen-Kopfstimme singen und würde Mathis vielleicht immer noch nicht wissen, dass er eigentlich Tenor ist. Für diesen Artikel habe ich deshalb diverse aktuelle und ehemalige Musical-SängerInnen um ein Statement zum Thema “Vocal-Coaching bei Herrn A” gebeten. Mit dieser Auflistung möchten wir einmal gesammelt “Danke” sagen: Dafür, dass wir uns dank Dir bzw. Ihnen immer weiter entwickeln konnten und zukünftig dürfen.

Eines der seltenen Fotos des kamerascheuen Herrn A – hier beim Vocal-Coaching für Fame 2013

“Man fühlt sich sehr wohl bei Herrn A und Herrn B und kann alles frei machen. Dazu kommt man mit den Tipps und Tricks von Herrn A leichter in die Höhen oder Tiefen, als man denkt.” (Leah Falkenstein als Swallow)

“‘S gut. Geht gut in die Höhen. Ein qualitativ hochwertiges und professionelles Vocal-Coaching. 10 out of 10, would sing again. Top.” (Jan Schulz-Nigmann als Earl)

“‘Stell dir vor, du trägst einen Astronautenanzug und willst den ganzen Raum zum klingen bringen.’ – ‘Äh.. was, so?’ – ‘Jetzt schick den Ton den Rücken hinunter.’ – ‘Okay.’ – ‘Ja genau so, sehr gut. Weiter.’ Diese und ähnliche Imaginationstechniken halfen erstaunlicherweise, das heute selbst das hohe g gar kein Problem mehr ist. Auch wenn man so manches nicht immer sofort versteht, Vocal Coachings mit Herrn A sind immer wieder (bier- und) lehrreich.” (Annika Weber als Miss Sherman (2013), Nellie (2014) und Paulette (2016))

“Bester, Gilde!!!” (Katrin Schwalb als Serena (2013), Lucy (2014) und Elle (2016))

“In seinen Vocal-Coachings schafft es Herr A, super viel Klang aus einem herauszuholen. Und das, indem man sich oftmals ein wenig skurrile Dinge vorstellen soll, wie z.B. dass der Klang aus dem Rücken nach hinten davongetragen wird, oder dass man sich vorstellen soll, die eigenen Füße seien fest im Boden verwurzelt. So ein Vocal-Coaching ist schon ein Erlebnis… und sehr zu empfehlen, wenn man den letzten Rest Klang aus sich herausholen möchte!” (Tobias Conrad als Joe (2013), Dr. Jekyll/Mr. Hyde (2014) und Diverse (2016))

“Dem Herrn A ist eine positive Stimmung so wichtig, dass er mir oft sagt, ich soll nicht immer so böse gucken, wenn ich singe!” (Johanna Peller als Brat)

“Treffende Zusammenfassung meiner Erfolge durch das Vocal Coaching: ‘Du hast es und Du weißt, Du kannst es, also mach es auch!’ – Herr A über das g’.” (Mathis Görke als Goody (2013), Diverse (2014), Emmett Forest (2016) und dieses Jahr als Vater)

“Immer wieder faszinierend, wie mit kleinen Kniffen so viel aus der eigenen Stimme rausgeholt werden kann. Die vielen neuen Tipps haben mir auch immer zuhause beim Üben geholfen.” (Lorena Glatthaar als Elle (2016))

“Er schafft es, das Beste aus dem vorhandenen Talent herauszuholen, und bietet immer wieder verrückte Vorstellungen, die einem erstaunlicherweise auch noch helfen. Außerdem würd’ ich’s mit ‘nem sehr großen Ironiefaktor beschreiben!” (Erik Radtke als Mann)

“Von den vielen Vocal Coachings ist das eines der sehr guten!” (Denes Lich als Amos)

“Danke!!!” (wahrscheinlich jeder, der mal vom Herrn A gevocalcoacht wurde)

Noch 59 Tage – Der Musik-Förderverein

Als sich in den Jahren 2009 und 2010 langsam abzeichnete, dass am LLG eine neue Musikkultur entstehen würde, wollten engagierte Eltern den Einsatz ihrer Kinder und des Musikkollegiums nach Möglichkeit unterstützen. So wurde im Juni 2011 der Musik-Förderverein des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums (e.V.) gegründet.

Dieser Verein hat sich in seiner Satzung zum Ziel gesetzt, speziell die musikalische Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken und neue Ausgestaltungsmöglichkeiten im musisch-künstlerischen Bereich zu schaffen. Dazu gehört auch und vor allem die finanzielle Förderung in Form von Anschaffungen (Instrumente, Technik) und die finanzielle Unterstützung in Form von Aufführungen.

Im Laufe der letzten acht Jahre wurden so u.a. vier Orchesterpauken, eine hochwertige große und kleine Trommel sowie ein Tamtam und ein Xylosynth erworben und zahlreiche weitere große und kleine Instrumente angeschafft. Die technischen Anschaffungen wie Ton- und Lichtpult wurden bereits an anderer Stelle vorgestellt.

Im Vorfeld einer Musicalproduktion leistet der Musik-Förderverein eine Art Anschubfinanzierung, da er bei der Materialmiete in Vorleistung tritt. Bisher konnten wir das Geld am Ende einer Produktion immer zurückzahlen (ToiToiToi!), aber selbst wenn dies einmal nicht gelänge, so würde er uns nicht im Regen stehen lassen und mögliche Verluste so gut es geht auffangen.

Die inzwischen gut 130 MitgliederInnen des Musik-Fördervereins, die sich vor allem aus Eltern und aktuellen und ehemaligen SuS zusammensetzen, werden im Vorstand durch den 1. Vorsitzenden Herrn Prof. Dr. Martin Buhmann, dem stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Johannes Adamietz, Schatzmeisterin Frau Barbara Durstewitz-Hermann und Schriftführerin Frau Katrin Schwalb vertreten. Besonders bemerkenswert ist es, dass Herr Buhmann, obwohl seine Tochter Naomi (übrigens Roloff-Preisträgerin 2018) das LLG bereits 2017 mit dem Abitur verlassen hat, sich über die aktive Schulzeit seiner Tochter hinaus als Vorsitzender bei uns engagiert. Dafür sei an dieser Stelle, ebenso wie allen anderen, herzlich gedankt.

Hier können Sie das Beitrittsformular für den Musik-Förderverein herunterladen, falls auch Sie zukünftig unsere Arbeit unterstützen möchten. Wir würden uns sehr darüber freuen!

Noch 60 Tage – Statistiken zur Technik

In zwei Monaten findet die Premiere statt. Damit ist es eindeutig an der Zeit, einige Statistiken über die Technik herauszubringen!


Gewicht


Wie viel wiegt die (hängende) Technik?

Für große Musicals werden große Mengen an Technik benötigt. Für alles, was in der Luft hängt (was “geflogen” wird), muss genau klar sein, wie viel es wiegt, um keine Probleme mit der Statik zu bekommen. Aufgeteilt wiegen die Bereiche Licht, Ton und Video (+ Traversen) so viel in Kilogramm:


Strom

Insgesamt werden von uns bei maximaler Leistung voraussichtlich 40 kW an Strom verbraucht, was vergleichbar mit 280 Glühlampen ist. Das ist allerdings nahezu nie der Fall, da dazu sowohl Scheinwerfer als auch Lautsprecher und alles weitere auf voller Leistung laufen müsste.

Damit verbrauchen wir 20% weniger Strom als bei Natürlich Blond.

Dies kommt zustande, da wir in großen Mengen LED Scheinwerfer einsetzen. Dafür muss zwar etwas mehr Geld in die Hand genommen werden, allerdings sparen wir dafür aber im direkten Vergleich zu den Scheinwerfern mit konventionellen Leuchtmitteln bis zu 90% an Strom.


Länge


Länge der Kabel insgesamt

2500m


Länge der Traversen insgesamt:

63m


Größe

Für die Produktion wurden insgesamt 150m² Stoff im Bühnenbild verbaut!

Um das Projekt zu planen und umzusetzen sind bisher insgesamt 300GB an Daten angefallen, welche hauptsächlich durch aufwendige Tonmitschnitte anfallen. Unser zentraler Produktionsordner mit sämtlichen wichtigen Planungsdaten umfasst inzwischen 30GB an Speicher!


Dauer

Die Videoinhalte haben insgesamt zum Rendern 90 Stunden gebraucht. Die Suche nach den richtigen Locations für die Videos hat vor 15 Monaten angefangen und die Planung des Musicals hat bereits vor 20 Monaten begonnen!


Anzahl

Die Technik spricht immer wieder von sogenannten “Cues”. Dabei handelt es sich in der Lichttechnik um einzelne Lichtstimmungen, bei der Tontechnik um gespeicherte Mischeinstellungen und beim Video und Zuspielungen (über QLab) um Aktionen und Änderungen an abzuspielenden Dateien. Insgesamt wurden bisher 400 Cues programmiert, welche sich folgendermaßen auf die Abteilungen aufteilen. Allerdings sind wir mit der Programmierung erst bei der Hälfte von Akt 1 angekommen.


Anzahl Tontechnik Eingänge

Insgesamt kommen 50 Kanäle in unserem Tonpult an, welche folgendermaßen zusammengesetzt sind:


Anzahl Scheinwerfer im Vergleich über die Jahre

Eine hohe Anzahl an Scheinwerfern bedeutet nicht unbedingt ein gutes Lichtdesign, allerdings ist es auf jeden Fall technisch aufwendiger. Hier sieht man die Entwicklung über die letzten Projekte hinweg:


Noch 61 Tage – Das Plakat

Nach einem anstrengenden Wochenende voller Musical-Arbeit gibt es am heutigen Sonntagabend nichts zum Lesen, sondern nur zum stillen Betrachten: die LLGMC präsentiert das offizielle Plakat! Vielen Dank an Musik und Bühne für die Bereitstellung des offiziellen Logos, vielen Dank an Rouven Ziegler für dessen Bearbeitung und ein besonders großer Dank an Paul Hermann, der das finale Design erstellt hat. Danke, Danke, Danke!!!

Das Plakat wird sich ab morgen zunächst in der Schule und dann nach und nach in und um Gießen verteilen, in der Hoffnung möglichst viele interessierte ZuschauerInnen auf unsere Aufführungen aufmerksam zu machen. Der Kartenvorverkauf beginnt dann nächste Woche am 11. Februar 2019.

Noch 62 Tage – Einblick Kinderchor

Das Highlight unserer Produktion? Mir fallen viele mögliche Antworten ein. Die Hauptdarsteller zum Beispiel arbeiten Freitag für Freitag sehr hart an ihrer Performance. Das Bühnenbild sieht großartig aus, ebenso wie die technischen Effekte. Das Orchester ist hochkarätig besetzt. Die Tänzerinnen trainieren seit Monaten. Alle diese Mitwirkenden werden tolle Beiträge zu diesem Projekt liefern und ich bin beeindruckt von den Leistungen, die in diesen Bereichen erbracht werden, aber ich glaube und hoffe, keiner im Team wird mir sauer sein, wenn ich hier mein persönliches Highlight vorstelle: Denn es sind unsere Kleinsten, die uns allen die Show stehlen werden!

Unser Oberstufenmusical wird dieses Mal tatkräftig von insgesamt 24 Unterstufenschülerinnen und -schülern unterstützt, die sich mächtig ins Zeug legen, um dem Anspruch eines “großen” Musicals zu genügen. Dafür wurden sie durch unsere hauseigene Musicalreihe “Käpt’n Chaos” von unserem hauseigenen Herrn A bestens vorbereitet.

Und so waren wir nur ein bisschen überrascht, als sich herausstellte, dass der solistische Gesang sehr schnell aufgeteilt werden konnte und die Zweistimmigkeiten für diese Gruppe kein Problem darstellte. Egal ob Tanz oder Schauspiel, ob ihre Aufgabe darin besteht, auf der Bühne Ball zu spielen oder eine schwierige Gesangspassage zu lernen, diese Kinder geben 150 Prozent und scheinen viel Spaß daran zu finden. Wir hatten uns eigentlich nur erhofft, dass sie putzig, wie sie sind, über die Bühne laufen, und das hätte uns bereits gereicht. Stattdessen bringen sie noch dazu frischen Wind in die Freitagsproben und heben den Spaßfaktor auf eine ganz neue Ebene. Was wir bekommen haben, übersteigt unsere Erwartungen bei Weitem.

Man könnte meinen, mit so vielen kleinen, quirligen, verspielten, chaotischen Menschen wird so eine Freitagsprobe schnell anstrengend, sowohl für die Kinder als auch für die Probenleitung, und meistens, sein wir ehrlich, stimmt das auch – tatsächlich empfinde ich die Kinderchorproben aber trotzdem als unglaublich erfrischend. Im Gegensatz zu uns leistungsorientierten Erwachsenen, egal ob Oberstufenschülerinnen und -schüler, Ehemalige oder Lehrer, singen und spielen die jüngsten Mitwirkenden mit einer derart ansteckenden Begeisterung, dass bei unserer großen Sitzprobe vor ein paar Wochen sich keiner von uns “Großen” zurückhalten konnte, sobald die “Kleinen” ihren Song “Die Kinder an die Macht!” gesungen haben. Dass hin und wieder doch ein paar falsche Töne dabei sind, kommt mir und allen anderen hier in der LLG MC völlig unwichtig vor, wenn strahlende Kinder ihren Spaß an der Musik ausdrücken.

Noch 63 Tage – Was steckt hinter diesem Blog?

Marketing ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Musicalproduktion. Schließlich wollen wir ja, dass sich das viele Üben bezahlt macht und wir am Abend nach der Dernière hoffentlich auf sechs ausverkaufte Vorführungen zurückblicken können. Neben den konventionellen Methoden wie Zeitung und Radio rücken Socialmediakanäle im Internet immer mehr in den Vordergrund.

Neben Facebook und Instagram besitzen wir auch diese Website, welche wir bei dieser Produktion auf völlig neuem Wege einsetzen. Irgendwann kamen wir auf die Idee, euch mit kleinen Beiträgen am aktuellen Fortschritt und der Planung von “Whistle down the Wind” teilhaben zu lassen. Wir stellten ein Social Media Team zusammen, sammelten Ideen für Beitragsthemen und irgendwann wurde beschlossen, einen 100 Tage Countdowns zu starten, bei dem täglich ein Beitrag über das Projekt veröffentlicht wird.

Sicher merkt ihr, dass je nach Themenschwerpunkt auch der Schreibstil sehr variiert. Glücklicherweise erklärten sich viele Personen von der Projektleitung über die technische Leitung bis hin zu Darstellern und Musikern mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen dazu, sich als Autor am 100 Tage Blog zu beteiligen. Dementsprechend veröffentlichten wir schon Beiträge verschiedener Bereiche wie z.B. Tanz, Chor, Regie und Technik aber auch allgemeine Informationen zum Stück, Verlag und Musik am LLG, sowie persönliche Einblicke von einzelnen Darstellern und Musikern. Rückblicke und Werbung für bevorstehende Projekte dürfen natürlich auch nicht fehlen!

Inzwischen sind täglich mehrere Leute damit beschäftigt, Beiträge zu schreiben, Korrektur zu lesen, Autoren zu verteilen, Fotos zu machen und Veröffentlichungen auf sozialen Medien zu organisieren!

Katrin Schwalb beim Schreiben eines Blogbeitrages in der Schule

Da wir so langsam in die (sehr) heiße Phase der Vorbereitung kommen und nicht mehr viel Zeit bis zur Premiere ist, erwarten euch demnächst vor allem Informationen zum Kartenvorverkauf und Videobeiträge zur Besetzung sowie der Vorstellung von Darstellern und wichtigen Mitwirkenden im Hintergrund, welche vielleicht bei den Aufführungen nicht wirklich auffallen, allerdings trotzdem für das Gelingen der Veranstaltung einen großen Anteil haben. Also bleibt dran, damit ihr nichts verpasst!

Noch 64 Tage – Musik am LLG – ein Überblick

Entsprechend dem wunderbaren Rückblick auf die Schultechnik von Paul Hermann möchte ich an dieser Stelle einen kurzen Blick zurück auf die gesamtmusikalische Entwicklung unserer Schule und deren aktuellen Stand werfen, da man sonst den Eindruck bekommen könnte, dass außer Musical bei uns “nichts laufen” würde.

Als ich 2007 an das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium kam, gab es musikalisch noch nicht besonders viel. Es gab zwei Musikkollegen und zwei Musikreferendarinnen, die den Musikunterricht der ganzen Schule abdecken mussten. Es gab bereits den Unterstufenchor und gelegentlich so etwas wie einen “Schulchor” für die Älteren. Eine Musical-AG war gerade am Auslaufen, da dies von der damaligen Schulleitung nicht gewünscht war.

Der Unterstufenchor bei “Käpt’n Chaos und die Schatzinsel” (2009)

Da er damals fehlte, gründete ich einen Mittelstufenchor, um den SuS (Schülerinnen und Schülern! Nicht: Schülern und Studenten!) durchgehend die Möglichkeit zu geben, in einem Chor zu singen. Für ein Weihnachtskonzert 2008 wurde versucht, auch schuleigene Instrumentalisten mit einzubinden. Die Kirche (damals noch die Pauluskirche in unmittelbarer Nähe zum LLG) war voll, die Resonanz überwiegend positiv und ein erster Schritt war getan.

Historisches Dokument: das Programm des 1. Kammermusikabends am LLG – noch mit Tippfehler

2009 erblickte dann “Käpt’n Chaos” das Licht der Welt und der Kammermusikabend, der “fortgeschrittenen” Instrumentalisten eine Plattform bieten sollte, fand zum ersten Mal statt. Im Jahre 2010 wiederholten sich diese Veranstaltungen, allerdings war in der Zwischenzeit ein kleines Orchester gegründet worden. Dieses existiert auch heute noch (und wird z.T. sehr tatkräftig von Ehemaligen unterstützt). In der Tat war/ist es so, dass alle neuen Musikangebote, die im Laufe der Zeit dazukamen, noch heute Bestand haben. Nach einer kurzen Unterbrechung haben wir seit 2011 einen U-, M- und O-Chor, haben ein Orchester und führen jährlich einen Kammermusikabend auf. Seit 2014 wird an diesem außerdem der Helmut-Roloff-Preis verliehen, ein Musikförderpreis für SuS, die mit besonderem Engagement für die musikalische Arbeit an der Schule tätig waren. Der wohl bekannteste Preisträger ist Martin N. Spahr, der als Kapellmeister am Gießener Stadttheater tätig ist und Mitbegründer der LLG-Musical-Company ist. Hinzu kam 2012 der sogenannte “Klaviermarathon”, quasi ein Spendenkonzert für den Musikförderverein, bei dem alle Pianisten/innen aus dem Schulumfeld in Erscheinung treten können. Beim “Klaviermarathon Plus” reicht es, wenn das Klavier als Begleitinstrument eingesetzt wird.

Sommerkonzert 2014 – wenige Stunden später ging Brasilien mit 1:7 gegen Deutschland unter.

Aus dem 2013 veranstalteten Benefizkonzert für das Projekt “150.000” (Sportfeld) ging 2014 das Sommerkonzert hervor. Im Herbst 2013 fand das erste Oberstufenmusical statt, im Frühjahr 2015 vervollständigte das Mittelstufenmusical die Auftrittsmöglichkeiten für musiktheaterinteressierte SuS. Ebenfalls im Herbst 2013 wurde der schuleigene Frauenchor für aktuelle und ehemalige Schülerinnen gegründet, der heute unter dem Namen “DamenXingkreis” auch außerhalb der Schule auftritt.

Der DamenXingKreis auf dem Gießener Weihnachtsmarkt 2018

Und so sieht das musikalische Kalenderjahr seit 2015 ungefähr so aus wie auch im Jahre 2019:
21.02.2019 – Kammermusikabend
05.04.2019 – Premiere Oberstufenmusical: WdtW
17.06.2019 – Premiere Mittelstufenmusical: UFO – Kein Wunsch ist Schnuppe
25.06.2019 – Sommerkonzert (mit den Schulbands)
13.09.2019 – Premiere: Käpt’n Chaos feiert Geburtstag
14.09.2019 – Premiere: Chaos-Gala zum 10. Geburtstag
18.12.2019 – Weihnachtskonzert
Auf einen Klaviermarathon wird in diesem Jahr aus Termingründen verzichtet.

Noch 65 Tage – Orchesterarbeit: Hard Work!

Sonntag, 10 Uhr morgens am LLG. Während Schüler schlafen und Studenten langsam ins Bett gehen, tummelt sich eine Gruppe koffertragender Menschen vorm Tor. Ein Auto, ein Schlüssel und schon kann das „Lieblingsgebäude“ der Musiker bezogen werden, um in eine von vielen Orchesterproben zu starten. Notenpulte werden gerückt, Kabel verlegt und Noten sortiert. Nachzügler wandeln verschlafen zur Tür hinein und werden mit Kaffee begrüsst, der die Komponisten klassischer Werke wieder zum Leben erwecken würde. Doch hier geht es nicht um Klassik, hier geht es um Musical. „Ein a’ für die Geigen.“ hört man, während man noch einmal nach der einen oder anderen Stelle sucht, die man im besten Fall zuhause geübt hätte. Plötzlich ein „Mit welcher Nummer fangen wir an?“ von hinten, eine etwas verzögerte Antwort vom Pult und die Probe beginnt.

Sitzprobe für FAME 2013. Die Verfasser des Artikels am Schlagzeug (Johannes Funk) und rechts am Keyboard (Maximilian Lich).

Wenige können von sich behaupten, dieses Ritual so häufig durchlebt zu haben, wie wir beide. Während man 2012 bei „Käpt’n Chaos“ noch fleißig Getränke und Brezeln an den Mann brachte, wurde man 2013 auch schon ins Orchester geholt und erlebte erstmals, wie es ist, an so einem „Musical“ beteiligt zu sein. Mit minimaler Kompetenz und maximaler Motivation stürzten wir uns so in die frisch gegründete LLG Musical Company, aus der wir uns an Keyboard und Schlagzeug selbst nicht mehr wegdenken können.

Doch was kann einen so faszinieren, dass man trotz der Sparbeleuchtung in immer wechselnden Orchestergräben, wirren Kabeln, lebenskonsumierenden Endprobenphasen und merkwürdigen Monitor-Mixen noch dabei bleiben möchte? Ganz einfach: Genau das und so viel mehr.

Orchesterprobe für Jekyll & Hyde (2014) – der Keyboarder kommt mir irgendwie bekannt vor…

Die Arbeit im Orchester hat eine Dynamik jenseits von piano und forte. Man sitzt nicht nur zusammen als ein Haufen, der das Glück hatte, von Mama und Papa Instrumentalunterricht bezahlt zu bekommen und daher gut genug Noten lesen kann, um nun gemeinsam Musik zu machen. Man sitzt zusammen, um als Gruppe – im wahrsten Sinne – ein Projekt biblischen Ausmaßes auf die Beine zu stellen. Dazu gehören Kompromisse, ein aufeinander hören, Geduld und eine gute Portion an musikalischer Vorbereitung. Seien es Proben mit einer Dauer von gut 8 Stunden, das Klären von harmonisch oder rhythmisch kniffligen Parts oder das stete Nachkorrigieren von klanglichen Feinheiten. Alles muss stimmen, um ein reibungsloses Zusammenspiel zu gewährleisten. Und so wächst jeder einzelne mit dem Projekt. Und so wuchsen auch wir in den vergangenen fünf Jahren bis heute. Während man bei „Fame“ noch in größtenteils gewohnter Bandbesetzung spielte und sich über Begriffe wie „Vamp“ wunderte, wurde man in „Jekyll&Hyde“ plötzlich in einen symphonisch-orchestralen Kontext geworfen, nur um dann bei „Natürlich Blond“ alle denkbaren Register an Rhythmen, Stilistiken und Metren zu ziehen, die einem irgendwann schon einmal über den Weg gelaufen sind. Man lernt, mit den Schwierigkeiten der Gattung umzugehen, in kniffligen Situationen gekonnt zu improvisieren („16tel? Das ist doch ein Glissando!“) und weiß irgendwann sogar, was Komponisten mit einem Angklung oder einem Metal Rack meinen.

“Orchestergraben” bei Natürlich Blond (2016)

Mit all diesen Eigenschaften ist das Orchester wie gemacht für uns beide. Als eher aufmerksamkeitsscheue Menschen, die nie den Bühnenmittelpunkt gesucht haben, jedoch trotzdem an all diesen Projekten teilhaben wollten, fanden wir hier unser Zuhause und haben seither noch keinen Gedanken daran verschwendet, bald ausziehen zu wollen. Auch wenn Proben und Aufführungen nicht immer reibungslos verlaufen, hat man am Ende stets das Gefühl, etwas Großes geleistet zu haben. In Kombination mit einem besonderen Gruppengefühl, einer guten Portion Nostalgie und Pizza steht man so auch am trübsten Sonntag noch gerne früh morgens in der Probe.

Noch 66 Tage – Rückblick auf die Schultechnik

Das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium besitzt inzwischen eine große Menge an Veranstaltungstechnik, mit welcher die immer größer werdenden Veranstaltungen angemessen unterstützt werden können. Das war allerdings nicht immer so. Ich kam vor knapp zehn Jahren an diese Schule und habe seitdem die Entwicklung der Veranstaltungstechnik am LLG aktiv mitgestaltet und versuche einen kleinen Überblick über diesen Zeitraum zu geben.

2009 & 2010

Juni 2009 wird der erste Teil der vom Musiklehrer Johannes Adamietz geschriebenen Unterstufenmusical-Reihe “Käpt’n Chaos” aufgeführt. Ab sofort wird jährlich ein Teil dieser Musicalreihe aufgeführt (welche im September dieses Jahres übrigens ihr großes zehnjähriges Jubiläum mit dem neuen Teil und einer Käpt’n Chaos Gala feiert).
An Technik ist kaum etwas vorhanden: Eine Handvoll Scheinwerfer, ein altes analoges Tonmischpult, und einige kleinere Lautsprecher werden eingesetzt.
Neben den Musikern nutzen auch noch die Darstellendes Spiel Gruppe und einige weitere kleine Veranstaltungen diese Technik.
Verantwortlich dafür sind Oberstufenschüler, welche jetzt immer noch z.B. bei Whistle down the Wind zu finden sind (z.B. der Probenpianist oder Netzwerktechniker).

2011

Bis 2011 hat sich am Technikbestand nicht viel geändert, allerdings finden sich einige Schüler aus der sechsten Klasse zusammen und gründen mit Johannes Adamietz die “Licht-und-Ton-AG”.
Ab sofort bringen wir uns selbst bei, mit den technischen Gerätschaften umzugehen und sind im September sogar schon teilweise bei “Käpt’n Chaos im Wilden Westen” dabei.
Auch wird in diesem Jahr der Musikförderverein gegründet, welcher später eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der eigenen Technik spielt.

2012

Wie schon im Beitrag zur Käpt’n Chaos Reihe beschrieben, findet der diesjährige Teil der Käpt’n Chaos Reihe erstmalig auf der großen Bühne in der Turnhalle A statt. Sämtliche Technik wird ausnahmslos bei CB Akustik gemietet und Mitglieder der “Licht-und-Ton-AG” sind als Kameramänner für eine DVD Produktion dabei.

2013

Fame! Das erste große Musical wird nach der erfolgreichen Käpt’n Chaos Aufführung auch in Turnhalle A aufgeführt. Es wird wieder die komplette Technik gemietet.

Der Arbeitsplatz der Techniker bei “Fame”

2014

Jekyll and Hyde! Erstmalig wird für das Musical in eine Technikanschaffung investiert: Das digitale Tonmischpult wird gekauft. Dies bietet den Schülern ab sofort die Möglichkeit, den Umgang mit dem Mischpult auch außerhalb von großen Projekten in Ruhe zu erlernen. Um das zu unterstützen, gibt unser Tontechniker Niels Dietrich in der Projektwoche einen Workshop zu dem Pult für Interessierte.

Das neue Tonpult (sogar noch mit Schutzfolie auf dem Bildschirm)

2015

Der Musikförderverein tätigt einige größere Anschaffungen mit Unterstützung der Schule. Eine Beschallungsanlage, die auch für große Musicals geeignet ist und neue motorisiert bewegte Scheinwerfer (“Movingheads”) werden unter Anderem angeschafft.
Auch startet neben “Käpt’n Chaos” als Unterstufenmusical noch das jährliche Mittelstufenmusical.
Zusätzlich wird eine zweite Licht-und-Ton-AG gegründet, welche jüngeren Schülern die Technik näher bringt.

Die Techniklieferung
Käpt’n Chaos – Staatsfeind wider Willen

2016

Der Technikbestand reicht jetzt auch um größere Veranstaltungen zu versorgen. Auch Sommerkonzerte und Weiteres werden von der Licht-und-Ton-AG technisch umgesetzt während mit Käpt’n Chaos und dem Mittelstufenmusical viele Möglichkeiten für uns bestehen, Erfahrungen zu gewinnen und Ideen umzusetzen.
Während “Natürlich Blond” kann schon in der Tontechnik einiges der eigenen Technik genutzt werden. Auch entdeckt dort die Licht-und-Ton-AG (kurz: LiTo) ihre große Liebe: Konfettikanonen.

Konfetti!

2017

Langsam wird es im alten Technikraum, einem kleinen Lager hinter einem Klassenraum, deutlich zu eng. Ein neuer Raum muss her und die Schulleitung macht kurzerhand einen Klassenraum zum Technikraum. Damit ist es ab sofort möglich, alles von Tonstudios über kleine Testaufbauten bis hin zum Greenscreenstudio in einem eigenen Raum aufzubauen und beliebig lange stehen zu lassen (und natürlich Technik erreichbar zu lagern), was viele neue Möglichkeiten eröffnet. Zusätzlich wird wieder viel in Technik investiert: einiges an Tontechnik aber auch Licht- und Videotechnik wird angeschafft und einige Macbooks werden zum Steuern gekauft. Auch steigt das technische Niveau von Käpt’n Chaos mit jedem Jahr stark an (Wer alle Käpt’n Chaos DVDs besitzt, kann dies überprüfen).

Ein Videodreh für “Käpt’n Chaos – und wenn sie nicht gestorben sind” für ein imaginäres Produkt im neuen Technikraum
Die Aftershowparty des Sommerkonzerts vom Fachbereich Musik

2018

Dieses Jahr wird viel neue Technik gekauft. Dabei wird zum einen viel vom Musikförderverein speziell für die Musicals gekauft (z.B. das neue Lichtpult, die Dot2), die Schule selbst stellt aber auch Gelder zur Verfügung, um Technik zu kaufen, welche allgemein für Schulveranstaltungen genutzt werden kann. Dadurch bekommen die jungen Mitglieder der LiTo immer mehr Möglichkeiten, sich Wissen anzueignen und kümmern sich um die unterschiedlichsten Veranstaltungen.
Inzwischen gehören über 20 Leute zum LiTo-Team und zeigen mit “Käpt’n Chaos – und wenn sie nicht gestorben sind”, was alles mit eigener Technik machbar ist.
Es werden komplexe 3D-Planungen, aufwändige Videodrehs, große Lichtdesigns, effektvolle Tontechnik und große Mengen an Konfettiabschüssen für Käpt’n Chaos genutzt.
Der Kreativität sind durch die Technik keine Grenzen gesetzt.
Dadurch passiert es dann auch mal schnell, dass ein gesamter Song aus Käpt’n Chaos in einem Tonstudio produziert wird und jetzt auf Spotify verfügbar ist (“Der Wind” von Katrin Schwalb).

“Fairy Tales Next Topmodel” (kurz FNTM) im achten Käpt’n Chaos Teil

2019

Weiterhin werden auch in Vorbereitung auf “Whistle down the Wind” viele Anschaffungen getätigt, welche aber auch gleichzeitig Mittelstufenmusicals und Unterstufenmusicals sowie anderen Veranstaltungen am LLG ein höheres technisches Niveau ermöglichen, da dort meistens keine großen Budgets zur Technikmiete bereitstehen. Auch lernen immer mehr Schüler begeistert den Umgang mit der Technik und sind teilweise im April bereits bei ihrem ersten großen Musical dabei.
Wir selbst sind gespannt, wie die Entwicklungen weitergehen und dankbar, dass uns der Weg bis zu diesem Punkt ermöglicht wurde.
Als nächstes großes Projekt steht der Bau einer Multifunktionshalle für unsere Veranstaltungen an …

Noch 67 Tage – Rückblick Jekyll & Hyde

Die Produktion von “Jekyll & Hyde” des Jahres 2014 war nach “Fame” (2013) unsere zweite. Viele der Darstellerinnen und Darsteller aus dem Jahr zuvor kehrten für diesen Musicalklassiker zurück auf die Bühne der Turnhalle A und viele neue Gesichter schlossen sich unserer AG an.

Unser Mr. Hyde (Tobias Conrad) bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Aufräumen!

“Jekyll & Hyde” ist als Stück weniger ensembleintensiv als “Fame”. Es gibt eine klarere Trennung zwischen Haupt- und Nebenrollen. Verteilte sich die Bühnenzeit einer/s jeden Darstellenden bei “Fame” noch relativ gleich, so gab es hier nun einen klaren Hauptdarsteller, der in so gut wie jeder Szene spielte: unser Dr. Jekyll bzw. Mr. Hyde wurde von Tobias Conrad gespielt. Die beiden nächstgrößeren Rollen waren die beiden Damen an seiner Seite, seine Verlobte Lisa (Sabrina Ludwig und Bianca Poloschek) und die Unterhaltungskünstlerin Lucy (Katrin Schwalb und Marijan Engeln). Übrigens und Achtung Spoiler: Wie, Lucy stirbt?

“Unterhaltungskünstlerin” Lucy (Katrin Schwalb) – noch lebendig.

Was mir besonders gut in Erinnerung geblieben ist, ist die dunkle und eindrucksvolle Stimmung, die durch das Stück vermittelt wurde. Die liebevollen und zärtlichen Momente zwischen Jekyll und Lisa wurden abgelöst von düsteren und spannungsgeladenen Ensembleszenen, anzügliche und augenzwinkernde Szenen im Unterhaltungsetablissement der “Roten Ratte” waren schnell durch die ernsten Gespräche eines Krankenhausgremiums wieder vergessen. Durch ein minimalistisches Bühnenbild wie bereits bei “Fame” konnte mehr Fokus auf die Arbeit mit Lichteffekten gelegt werden, sodass mich heute noch fasziniert, wie unser “Gefährliches Spiel” allein durch Ikea-Lampen zu einer der beeindruckendsten Szenen der LLG-Musical-Company wurde.

Das Dach unserer Turnhalle war defekt, daher die vielen Regenschirme. Inzwischen wurde das Dach aber im Rahmen einer energetischen Sanierung erneuert.

Ich persönlich verbinde mit dieser Produktion mehr als nur das Projekt selbst: Zum ersten Mal durfte ich die Probenarbeit mit dem Chor in Zusammenarbeit mit Tristan Niedecken übernehmen, eines meiner Stücke als Lucy habe ich in meiner Aufnahmeprüfung zum Musik-Lehramtsstudium gesungen und ich durfte mit so vielen mir noch heute lieben Freunden zusammen auf der Bühne stehen, wie z. B. mit den oben genannten HauptdarstellerInnen, mit Annika Weber als Nellie bei “Mädchen der Nacht”, Mathis Görke als meinem “Arbeitgeber”, oder Julia, Giulia, Lorena, Salome, Sarah etc. pp. im Ensemble, unterstützt von so vielen, uns noch heute unterstützenden Orchestermusikern… letztlich mit so vielen, dass man sie gar nicht alle namentlich erwähnen kann!

Verlobungsfeier: Lisa (Sabrina Ludwig) und Dr. Jekyll.
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