In den letzten Tagen und Wochen wurden hier ziemlich viele Menschen vorgestellt, die auf oder hinter der Bühne bei “Whistle down the Wind” aktiv sind. Eine große Personengruppe wurde allerdings bis jetzt nicht explizit erwähnt, obwohl sie zahlenmäßig ziemlich groß und für die Aufführungen des Stücks unheimlich wichtig ist: das Ensemble.

Das Ensemble zu Beginn der Probenarbeit (=Eröffnungsszene).

Bei bisherigen Aufführungen der LLG-Musical-Company war es stets unser Bestreben, überwiegend aktuelle Schülerinnen und Schüler der Schule auf die Bühne zu bringen. Als wir uns im September 2016 mit “Natürlich Blond” vorerst von der großen Bühne verabschiedeten, formulierten wir den Vorsatz, 2018 mit einem komplett neuen Cast auf die Bühne zurückzukehren. Das hat nur fast funktioniert.

Das Ensemble lernt singen.

Zunächst wurde aus Herbst 2018 Frühjahr 2019 und mit dieser Terminverschiebung wurde aus manchen aktuellen SuS ehemalige SuS und einige andere gingen durch Studienbeginn oder Auslandsjahr der Produktion gänzlich verloren. Erschwerend hinzu kam, dass die aktuellen Jahrgangsstufen Q2 und Q4 recht kleine Jahrgänge sind und uns eine E-Stufe durch die Umstellung von G8 auf G9 komplett fehlt. Und so mussten wir uns schweren Herzens von unserem Vorsatz verabschieden und doch Ehemalige aus der “Natürlich Blond”-Zeit reaktivieren. Unser 18köpfiges Ensemble setzt sich so etwa hälftig aus aktuellen und ehemaligen SuS unserer Schule zusammen. Das Verhältnis männlich – weiblich beträgt 2 zu 16 (wer also als Schüler schon immer tolle Mitschülerinnen kennen lernen wollte, weiß also, was er demnächst zu tun hat) und die Altersspanne liegt zwischen 15 und 23 Jahren. Der Altersdurchschnitt des Ensembles liegt zum Zeitpunkt der Aufführungen bei 19,3 Jahren. Mehr interessante Fakten und Zahlen wird es in einem gesonderten Blog-Beitrag geben.

Das Ensemble versucht zu tanzen.

Die Rolle des Ensembles in “Whistle down the Wind” besteht in der Verkörperung der Dorfbevölkerung, welche mit vereinten Kräften nach dem flüchtigen Sträfling sucht und dabei zunächst nicht bemerkt, dass dieser von ihren eigenen Kindern in einer nahegelegenen Scheune versteckt wird. Dabei muss das Ensemble auf der einen Seite die webberschen Chorsätze singen (und die sind z.T. leider gar nicht so einfach, wie man das gerne hätte) und auf der anderen Seite in zwei großen Ensembleszenen auch das Tanzbein schwingen. Wie viel Arbeit dann in einer solchen Szene steckt, kann letztlich nur erahnen, wer schon mal bei einem solchen Projekt mitgewirkt hat. Das Publikum hingegen darf sich einfach zurücklehnen und das Dargebotene genießen und sich an ihm erfreuen.