“Aller Anfang ist schwer”. Dieser Spruch trifft auf diese Musicalproduktion sehr passend zu, denn im Vergleich zu den drei vorherigen Musicals sind alle großen Rollen mit einer Ausnahme (Artikel hierzu folgt) mit einer neuen Generation an Darstellern besetzt, welche aktuell den Alltag einer Musicalproduktion kennen lernen und teilweise an der Premiere von Whistle down the Wind ihr Musicaldebüt geben werden.

Auch ich werde mein Debüt in knapp drei Monaten geben und darf darüber jetzt einen Artikel schreiben, wie es ist, ohne große Vorkenntnisse bei Whistle down the Wind eine der großen Rollen zu spielen. Ich kam erst zur Oberstufe auf das Landgraf-Ludwigs Gymnasium und verpasste dementsprechend vorherige Musicalprojekte, rutschte aber in den Musikfachbereich und lernte dadurch meine Leidenschaft fürs Musical kennen.

Obwohl ich schon Erfahrung damit habe, auf Bühnen vor Publikum zu stehen und zu singen, ist ein Musical schon anders. Gerade ohne Theatererfahrung brauchte ich Zeit, um meine Rolle kennen zu lernen und so wie diese auf Knopfdruck in den Proben zu agieren. Zeit ist dabei ein gutes Stichwort, denn mit jeder Probe wuchs ich mehr in meine Rolle hinein und man lernte die anderen Darsteller besser kennen und so fiel es leichter, Gefühle und Beziehungen der verschiedenen Musicalrollen untereinander darzustellen.

Auch die Kombination aus Singen, Schauspielern und Tanzen machte mir anfangs zu schaffen. Oftmals kam es vor (teilweise immer noch), dass ich mich selbst durcheinander brachte. Man konzentrierte sich zu sehr auf seine Töne im Lied und vermasselte Bewegungen im Timing oder vergaß sie komplett. Aber das Proben hilft. Lieder werden Stück für Stück im Vocal Coaching erarbeitet (Artikel hierzu folgt auch), Abläufe in den Szenen laufen durch viele Wiederholungen fast automatisch ab und mit jeder Tanzprobe kommt man dem gewünschten Ergebnis immer näher.

Das Ergebnis seht ihr dann ab dem 5. April diesen Jahres…