Nanu? Warum kommt der Blogbeitrag heute so spät? Das liegt vielleicht daran, dass heute Morgen unsere Turnhalle nach der energetischen Sanierung freigegeben wurde und wir mit dem Aufbau für unser Musical beginnen konnten. Parallel zu den einigen Handwerkern, welche die letzten Lampen einbauten, stürmten mehrere Dutzend aktuelle und ehemalige SuS, sowie weitere Helfer (Danke an die THM Studenten) um kurz nach acht in Richtung Halle, denn es gab und gibt noch viel zu tun.

Wir beginnen chronologisch. Schon gestern Abend setzen wir uns nach erfolgreichem Aufhängen der Plakate in Gießen und Umgebung zusammen und sammelten Aufgaben, die es zeitnah nach Betreten der Halle zu erledigen gilt. Am nächsten Tag, pünktlich zum Schulbeginn um 7:45 Uhr, stand eine Schar kleinerer Schüler bereit. Nach einem kurzen Briefing, halfen sie, diverse Technik und Utensilien einmal quer über den Schulhof von Technikraum zur Turnhalle zu tragen und in der Halle Teppich zu legen, um den Hallenboden zu schonen. 

Mit Hilfe der älteren und stärkeren wurden dann auch die sperrigen und viel zu schweren Bühnenbilder einmal über den Schulhof transportiert (hierbei merkt man überhaupt, wie groß das LLG doch ist). Schon am Dienstag traf sich die Abteilung Bühnenbild, um die einzelnen Elemente transportfähig zu machen. Schlauerweise waren diese Elemente um einiges größer als die Türen, durch die sie durch mussten. Wider jeden Erwartens, überstanden die Bühnenelemente den Transport fast unbeschadet und wir hatten Platz, damit die Firma CB Akustik mit ihrem Equipment anrücken konnte.

Wir bauten einen Traversenkäfig auf der Bühne und hingen eine große Anzahl an Scheinwerfern dran, damit ihr bei den Aufführungen auch etwas seht, und verkleideten alles mit schönem, schwarzen Stoff, damit ihr aus dem Zuschauerraum nicht das Chaos an Kabeln seht, das wir heute produziert haben. Selbstverständlich funktionieren solche großen Aufbauten nicht ohne Probleme. Zum Beispiel war die Bühnendecke entgegen der Pläne, die wir zur Einsicht hatten (wir konnten ja aufgrund der Sanierungsmaßnahmen nicht früher in die Halle), an einer Stelle doch etwas niedriger als erwartet, weshalb unsere Technikfirma nochmal mit einer Alternative anrücken musste.

In jeder Ecke der Halle wuselten irgendwelche Helfer rum. Schließlich ist das gemessen an Darstellern, Technik und Bühnenbild die aufwendigste Produktion, die wir bisher hatten. Dementsprechend richten wir an dieser Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer aus, welche teilweise seit heute morgen zum Gelingen unserer Musicalproduktion einen ganz großen Beitrag leisten. Dazu zählte auch die vorhergegangene Motivationsnachricht unseres Vocalcoaches Herr A., welcher schrieb: „Ich wollte Euch noch was Aufbauendes schreiben: Guten Aufbau!“.