In zwei Wochen startet der Aufbau für unser Musical und ab dann stehen in unserer Sporthalle viele leere Stühle. Diese gilt es (wenn möglich), zu füllen, denn zum einen sind die anfallenden Kosten nicht zu unterschätzen und zum anderen ist es für alle Beteiligten schön, wenn man die harte Arbeit in einer ausverkauften Halle präsentieren darf. Daher machen wir (wie viele wahrscheinlich schon mitgekriegt haben) Werbung für unser Stück und dazu zählt auch das Verteilen und Aufhängen von Plakaten in und um Gießen.

Um Plakate in der Stadt aufzuhängen, ist eine Menge Arbeit nötig. Diese beginnt mit dem designen des Plakats, dem Drucken, dem Einholen von Genehmigungen, um die Plakate in der Stadt aufzuhängen und schließlich dem Kleben und Hängen.

Glücklicherweise steht das Design unseres Plakates schon etwas länger und auch die gedruckten Plakate sind vor etwa einem Monat angekommen. Durch die Hilfe des Musik LKs 2020 hängt bereits das gesamte LLG voller Werbung, aber auch außerhalb der Schulgemeinde hoffen wir, Interessenten für unser Musical zu finden. Immerhin sind wir die Ersten, die “Whistle down the Wind” auf Deutsch in Deutschland aufführen.

Dafür mussten wir im Vorfeld Genehmigungen für diverse Standorte einholen, damit wir an Straßenlaternen unsere Werbung hängen dürfen. Nachdem unser Team für die Öffentlichkeitsarbeit dies erledigt hatte, ging es nun daran, die Plakate auf Holzträger zu kleben, um sie später aufzuhängen. Während heute also ein Teil der Darsteller noch an verschiedenen Szenen geprobt hat, rührte ein anderer Teil Kleister an und klebte was das Zeug hält.

Jeder der schon einmal tapeziert hat, weiß, dass bei so einer Arbeit überall nach einer gewissen Zeit Kleister hängt und alles zusammenklebt, was nicht zusammenkleben sollte.

Aber vielleicht erreichen wir damit mehr Publikum, weshalb sich der Aufwand lohnen wird, wobei wir erst 20 von 100 Plakaten fertig geklebt haben und noch die ein oder andere Stunde fürs Kleben drauf gehen wird. Aufgehängt werden müssen sie ja dann auch noch.