Puh! Was soll ich sagen. Diese Durchlaufproben… hab ich recht?! Ebenso wie das Ensemble hatte auch das Orchester an diesem Wochenende zweimal acht Stunden Probe. Das erklärt auch, warum dieser Blogbeitrag möglicherweise sprachlich nicht einwandfrei geschrieben werden wird: Ich schreibe ihn als die vertretende Orchesterleitung nach harter und getaner Arbeit, um dem Orchester noch einmal meinen Respekt zu zollen.

Orchester Durchlaufprobe

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Deshalb danke an unsere Keyboards, die nach den Proben noch länger geblieben sind, um ihre Sounds aufeinander abzustimmen: Felix, der schon in der Schulband ziemlich krasses Zeug am Keyboard abgeliefert hat, aber in dieser Produktion mit seinen Improvisationskünsten sämtliche Nummern zu Highlights verwandelt. Simon, der neben seinem Abitur noch die Muße findet, sich unangenehm schnelle Streicherläufe in die Finger zu arbeiten. Max, der als einziger waschechter Keyboarder nochmal ganz eigene Erfahrungen mit in die Gruppe bringt.

Danke an unsere Gitarren: Christian, der trotz der vielen anderen Musicalprojekte, für die er inzwischen von überall her angefragt wird, noch wie ganz selbstverständlich zu uns kommt und aus lauter Spaß an der Freude mitmacht, und Elric, der als Musical-Neuling in jeder Probe neue Fortschritte macht und damit als einer unserer Nachwuchsmusiker gilt. Und danke an unseren Bass: Christoph, der seit er sein Praktikum am LLG gemacht hat, nicht aus unseren Proben wegzudenken ist und mir mit Strenge vor allem bei bandlastigen Passagen beratend und korrigierend zur Seite steht. Danke an DEN Schlagzeuger: Johannes, ohne Dich könnten wir das eh alles lassen. Also wirklich. Wir könnten es dann einfach lassen.

Danke an unsere Bläser: Kathrin an der Flöte und der Piccoloflöte, ohne die die Schnulzen nicht halb so kitschig schön wären. Paula an der Klarinette, die genauso gut grade weit weg und international studieren könnte, sich aber trotzdem für uns an die furchtbar schnellen und komplizierten Läufe setzt. Anna am Saxophon, die wir gerade erst seit der letzten Probe aus der JLU rekrutiert haben, ohne die aber die Bandnummern nur halb so cool wären. Emily am Horn, die aktuelle Roloff-Preisträgerin, deren Engagement an dieser Schule ungeschlagen bleibt.

Danke an unsere Streicher, zunächst die Geigen: Bettina, die trotz ihres Referendariats noch unserer Gruppe helfend zur Seite springt. Runa, die als unser Nesthäkchen einen großartigen Job als erste Geige macht. Laura, die wir ebenso gerade erst zu unserer Gruppe hinzufügen konnten, deren Begeisterung für Musical allerdings nochmal einen ganz frischen Wind in unsere Streichersektion gebracht hat. Christina und Selina (irgendwie unzertrennlich, deshalb auch hier zusammen), die sich ebenfalls während ihres Abiturs die Zeit nehmen, unsere Streichersektion zu verstärken. Und Lisa, die mit ihrer E-Geige entsprechende Stellen des Stücks so viel cooler macht. Und danke an unser Cello: Julia, ebenfalls ein Neuzugang unserer Gruppe, die auf der einen Seite Balladen noch “balladiger” (Ist das ein Wort? Es sollte eins werden.) macht, und auf der anderen Seite Rocknummern noch rockiger.

Nochmal zusammengefasst: Danke!!! Wegen Euch war dieses Wochenende nicht (nur) anstrengend, sondern hat auch ziemlich viel Spaß gemacht. Ohne Euch wäre dieses Projekt eine ganze Menge weniger witzig, leidenschaftlich, und vor allem: weniger gut. Ein Hoch auf Euch! Und bis nächstes Wochenende, wenn wir das ganze direkt wiederholen!